Ökolandbau
Biobetriebe haben gute Zukunftsaussichten

Die Zahl der Biobetriebe im Dienstgebiet ist im letztem Jahr auf 297 gestiegen. Sie bewirtschaften insgesamt eine Fläche von 15.407 Hektar. Zahlen, die deutlich über dem bayernweiten Durchschnitt liegen. Das trockene und warme Klima in Unterfranken bietet eine gute Ausgangssituation für den Ökolandbau.
In ganz Unterfranken wirtschafteten im Jahr 2025 insgesamt 1.233 Betriebe (= 13,7 % aller Betriebe) mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 70.807 ha (18,8 %) nach den Kriterien des Ökologischen Landbaus. Knapp 30 % der gesamten Dauergrünlandfläche Unterfrankens und etwa 16% der Ackerfläche werden von Ökobetrieben bewirtschaftet.

Aufgrund der seit einigen Jahren schwachen Umstellungsrate zeigt sich der Markt für Umstellungsware, beispielsweise für Futtergetreide oder Körnerleguminosen - geerntet nach mindestens einem Jahr ökologischer Bewirtschaftung - sehr aufnahmefähig.
Es ist daher davon auszugehen, dass auch in den kommenden Jahren Ernten aus der Umstellungszeit zu attraktiven Preisen als Umstellungsware vermarktet werden können und nicht als konventionelle Ware abgesetzt werden müssen.
Wenn die Betriebsleitung – idealerweise gemeinsam mit der gesamten Familie – Interesse und Offenheit für die biologische Bewirtschaftung zeigt, sind die Voraussetzungen für einen wirtschaftlich erfolgreichen Biobetrieb sehr gut. Gerne können Sie sich an unser Amt wenden, wenn Sie weitere Informationen zu den Fördermöglichkeiten, den Chancen und Risiken wünschen.
Ihr Ansprechpartner für den Ökolandbau
AELF Karlstadt
Antoniusstraße 1
63741 Aschaffenburg
Telefon: 09353 7908-2052
E-Mail: poststelle@aelf-ka.bayern.de

